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Social Media-Fehler
5 Social-Media-Fehler, die viele CNC-Unternehmen täglich Geld kosten
Viele Industrieunternehmen wissen inzwischen, dass Social Media wichtig geworden ist. Auch wenn es für viele immer noch ein leidiges Thema ist.
Früher gab es das schließlich auch nicht.
Damals reichten ein guter Ruf, persönliche Kontakte, Messen und Empfehlungen oft aus, um die Auftragsbücher zu füllen. Und seien wir ehrlich: Viele Unternehmen sind genau damit jahrzehntelang sehr erfolgreich gewesen.
Doch die Spielregeln haben sich verändert.
Heute informieren sich Kunden, Bewerber und Geschäftspartner online. Oft lange bevor überhaupt ein erstes Gespräch stattfindet. Trotzdem bleiben die Ergebnisse vieler Industrieunternehmen auf Social Media weit hinter den eigentlichen Möglichkeiten zurück.
Das liegt jedoch selten daran, dass Social Media im Maschinenbau nicht funktioniert.
Es liegt meistens daran, dass typische Fehler gemacht werden.
Social Media im Maschinenbau funktioniert anders
Das Social-Media-Game ist mittlerweile schnelllebig, laut und manchmal auch ziemlich anstrengend. Wer sich durch LinkedIn, Instagram oder TikTok scrollt, bekommt schnell den Eindruck:
“Wer nicht viral geht oder mindestens 10.000 Follower hat, existiert praktisch gar nicht.”
Das ist natürlich Unsinn. Ein CNC-Lohnfertiger braucht keine hunderttausend Follower. Er braucht die richtigen Follower.
Denn am Ende bringt Ihnen ein Einkäufer aus einem Maschinenbauunternehmen deutlich mehr als 5.000 Menschen, die nur lustige Videos konsumieren und nie eine Anfrage stellen werden.
Nicht Reichweite allein bringt Umsatz. Vertrauen bringt Umsatz.
Und genau deshalb sollten Industrieunternehmen Social Media etwas anders betrachten als klassische Influencer oder Lifestyle-Marken.
Fehler 1: Nur Werbung statt Mehrwert
Viele Unternehmen posten ausschließlich:
- Stellenanzeigen
- Maschinenbilder ohne Kontext
- Produktwerbung
- Firmenjubiläen
- Messeankündigungen
Das ist grundsätzlich nicht falsch. Aber stellen wir uns kurz vor, Ihr persönlicher LinkedIn-Feed würde ausschließlich aus Werbung bestehen.
Wie lange würden Sie weiterlesen? Wahrscheinlich nicht besonders lange. Nutzer möchten Inhalte sehen, die interessant, hilfreich, authentisch oder unterhaltsam sind.
Besonders gut funktionieren im Maschinenbau beispielsweise:
- Einblicke in die Fertigung
- Vorher-Nachher-Projekte
- Spannende Bauteile
- Herausforderungen aus dem Alltag
- Tipps aus der Praxis
- Mitarbeitervorstellungen
- Maschinenwissen verständlich erklärt
Menschen interessieren sich häufig mehr für die Geschichte hinter einem Projekt als für die reine Werbebotschaft.
Fehler 2: Keine Regelmäßigkeit
Dieser Fehler begegnet uns besonders häufig.
Viele CNC-Unternehmen verstecken sich online hinter:
- Logos
- Maschinen
- Hallen
- Bauteilen
- Produktbildern
Dabei sind die Menschen oft einer der größten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. Denn Vertrauen entsteht zwischen Menschen.
Nicht zwischen Logos.
Nicht zwischen Maschinen.
Nicht zwischen CAD-Zeichnungen.
Potenzielle Kunden möchten wissen:
- Wer arbeitet dort?
- Wer steht hinter dem Unternehmen?
- Mit wem werde ich später zusammenarbeiten?
Und Bewerber stellen sich ähnliche Fragen.
Deshalb funktionieren Inhalte mit echten Mitarbeitern häufig deutlich besser als reine Produktbeiträge.
Das bedeutet übrigens nicht, dass plötzlich jeder Mitarbeiter Influencer werden muss. Ein sympathisches Teamfoto oder ein kurzer Einblick in den Arbeitsalltag reicht oft schon aus.
Fehler 3: Keine Menschen zeigen
Dieser Fehler begegnet uns besonders häufig.
Viele CNC-Unternehmen verstecken sich online hinter:
- Logos
- Maschinen
- Hallen
- Bauteilen
- Produktbildern
Dabei sind die Menschen oft einer der größten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens.
Denn Vertrauen entsteht zwischen Menschen.
Nicht zwischen Logos.
Nicht zwischen Maschinen.
Nicht zwischen CAD-Zeichnungen.
Potenzielle Kunden möchten wissen:
- Wer arbeitet dort?
- Wer steht hinter dem Unternehmen?
- Mit wem werde ich später zusammenarbeiten?
Und Bewerber stellen sich ähnliche Fragen.
Deshalb funktionieren Inhalte mit echten Mitarbeitern häufig deutlich besser als reine Produktbeiträge. Das bedeutet übrigens nicht, dass plötzlich jeder Mitarbeiter Influencer werden muss.
Ein sympathisches Teamfoto oder ein kurzer Einblick in den Arbeitsalltag reicht oft schon aus.
Fehler 4: Zu komplizierte technische Inhalte
Maschinenbau und Zerspanung sind technisch anspruchsvolle Themen. Genau deshalb neigen viele Unternehmen dazu, Inhalte sehr technisch aufzubereiten.
Das Problem:
Nicht jeder Leser verfügt über dieselbe Expertise.
Ein Einkäufer, Geschäftsführer oder Bewerber bewertet Inhalte oft anders als ein CAM-Programmierer oder Anwendungstechniker.
Wer komplizierte Themen verständlich erklären kann, wirkt kompetent. Wer komplizierte Themen unnötig kompliziert erklärt, wirkt oft nur kompliziert.
Die Kunst besteht darin, Fachwissen verständlich zu machen, ohne dabei fachlich falsch zu werden. Und wenn das Ganze zusätzlich visuell ansprechend präsentiert wird, entsteht genau die Art von Content, die Aufmerksamkeit erzeugt.
Fehler 5: Kein klares Ziel
Das ist wahrscheinlich der größte Fehler überhaupt. Viele Unternehmen posten einfach irgendetwas.
Mal ein Maschinenbild.
Mal eine Stellenanzeige.
Mal einen Messestand.
Mal ein Firmenjubiläum.
Und irgendwann fragt man sich:
“Warum bringt Social Media eigentlich nichts?”
Die bessere Frage wäre:
“Wofür nutzen wir Social Media überhaupt?”
Denn jede Maßnahme sollte auf konkrete Ziele einzahlen.
Zum Beispiel:
- Sichtbarkeit erhöhen
- Fachkräfte gewinnen
- Neukunden gewinnen
- Vertrauen aufbauen
- Expertenstatus stärken
- Employer Branding verbessern
- Vertrieb unterstützen
Ohne Ziel wird Social Media schnell zur Beschäftigungstherapie. Mit einer klaren Strategie wird daraus ein echter Wachstumskanal.
Warum Social Media gerade im Maschinenbau enormes Potenzial hat
Viele Industrieunternehmen unterschätzen noch immer, wie groß die Chancen inzwischen geworden sind.
Dabei liefern CNC-Betriebe täglich genau die Inhalte, nach denen Social-Media-Plattformen suchen:
- beeindruckende Maschinen
- spannende Prozesse
- Präzision
- Automatisierung
- Robotik
- Innovation
- echte Menschen
- echte Ergebnisse
Während andere Branchen künstlich Aufmerksamkeit erzeugen müssen, passiert in einer modernen Fertigung oft schon genug Interessantes direkt vor der Kamera.
Man muss es lediglich sichtbar machen.
Fazit von Takoma Digital
Social Media funktioniert auch im Maschinenbau. Nicht weil plötzlich jeder CNC-Betrieb zum Influencer werden muss.
Sondern weil Kunden, Bewerber und Geschäftspartner heute online nach Vertrauen suchen. Wer regelmäßig sichtbar ist, echte Einblicke zeigt und Inhalte mit einer klaren Strategie veröffentlicht, schafft genau dieses Vertrauen.
Takoma Digital unterstützt CNC-Betriebe, Maschinenbauer und Industrieunternehmen dabei, professionelle Inhalte zu entwickeln, Reichweite aufzubauen und Social Media sinnvoll für Vertrieb, Recruiting und Markenaufbau einzusetzen.
Und zwar nicht mit irgendwelchen Trends von gestern oder Tanzvideos zwischen Drehmaschinen und Werkzeugwagen.
Sondern mit Inhalten, die zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Branche und Ihren Zielen passen.
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