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Wie junge Fachkräfte ticken
Warum junge Fachkräfte viele Industrieunternehmen online ignorieren
Viele Industrieunternehmen investieren hohe Summen in Stellenanzeigen und erhalten trotzdem kaum Bewerbungen. Und wenn doch einmal Bewerbungen eingehen, fehlen oft genau die Qualifikationen, die eigentlich gesucht werden.
Dann fällt häufig ein Satz, den wahrscheinlich jeder schon einmal gehört hat:
„Es will ja keiner mehr arbeiten.“
Ganz so einfach ist es aber leider nicht.
Denn das eigentliche Problem beginnt oft deutlich früher. Nämlich lange bevor überhaupt eine Bewerbung geschrieben wird.
Der erste Eindruck entsteht heute online. Und genau dort verlieren viele Unternehmen bereits potenzielle Fachkräfte, ohne es überhaupt zu merken.
Die neue Generation sucht anders als früher
Wer heute unter 35 ist, kennt es oft gar nicht mehr, morgens die Zeitung aufzuschlagen und die Stellenanzeigen zu durchforsten. Einige wissen vermutlich nicht einmal mehr, wie umfangreich diese Jobseiten früher tatsächlich waren.
Die Jobsuche findet heute digital statt. Und zwar nicht erst dann, wenn aktiv nach einer neuen Stelle gesucht wird.
Viele Menschen informieren sich über potenzielle Arbeitgeber bereits Monate oder sogar Jahre im Voraus. Sie folgen Unternehmen auf LinkedIn, schauen sich Beiträge auf Instagram an oder stoßen zufällig über Google auf einen Betrieb.
Die Frage lautet also nicht mehr:
„Wie finden Bewerber unsere Stellenanzeige?“
Sondern:
„Welchen Eindruck hinterlassen wir, bevor überhaupt jemand unsere Stellenanzeige sieht?“
Der erste Arbeitgeber-Check findet online statt
„Da passiert nichts.“
Dabei kann die Realität ganz anders aussehen. Vielleicht investiert das Unternehmen regelmäßig in neue Maschinen.
Vielleicht arbeiten dort engagierte Teams an hochspannenden Projekten. Vielleicht herrscht eine hervorragende Unternehmenskultur.
Doch wenn davon online nichts sichtbar wird, können Bewerber es auch nicht wahrnehmen. Und genau hier entsteht ein Problem, das viele Industriebetriebe unterschätzen.
„Da passiert nichts.“
Wer sich heute für ein Unternehmen interessiert, schaut meist zuerst online vorbei.
Typische Fragen sind:
- Wie sieht die Website aus?
- Gibt es Einblicke ins Unternehmen?
- Sind Mitarbeiter sichtbar?
- Ist das Unternehmen auf LinkedIn oder Instagram aktiv?
- Gibt es aktuelle Inhalte?
- Wirkt der Betrieb modern oder eher stehen geblieben?
- Welche Werte vertritt das Unternehmen?
- Wie präsentiert sich die Geschäftsführung?
Und genau dort entsteht innerhalb weniger Sekunden ein erster Eindruck.
Nicht über die Qualität der Fertigung. Nicht über die Maschinen. Nicht über die tatsächlichen Karrierechancen. Sondern über das, was online sichtbar ist.
Sichtbarkeit beeinflusst die Arbeitgeberattraktivität
Dabei geht es überhaupt nicht darum, als Industrieunternehmen plötzlich Influencer spielen zu müssen.
Niemand erwartet TikTok-Tänze zwischen Werkzeugwagen und Bearbeitungszentrum.
Ganz im Gegenteil.
Gerade im Maschinenbau funktionieren Authentizität und Ehrlichkeit deutlich besser als übertriebene Selbstdarstellung.
Menschen möchten einfach sehen:
- Wer arbeitet dort?
- Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
- Welche Maschinen stehen in der Halle?
- Wie gehen die Menschen miteinander um?
- Welche Projekte werden umgesetzt?
- Ist das Unternehmen zukunftsorientiert?
- Würde ich mich dort wohlfühlen?
Authentische Einblicke schaffen Vertrauen.
Und Vertrauen ist häufig der erste Schritt zu einer Bewerbung.
Fachkräfte bewerben sich bei Menschen
Besonders im Mittelstand spielt Persönlichkeit eine enorme Rolle. Denn viele Bewerber interessieren sich nicht nur für die Stelle selbst.
Sie interessieren sich für die Menschen dahinter.
Wer sind die zukünftigen Kollegen?Wie tickt die Geschäftsführung? Wie wird miteinander gearbeitet? Wie sieht der Alltag wirklich aus?
Ein ehrliches Teamfoto, ein kurzer Blick hinter die Kulissen oder ein sympathisches Video aus der Produktion können oft mehr Wirkung entfalten als eine perfekt formulierte Stellenanzeige.
Menschen bewerben sich am Ende bei Menschen. Nicht bei Logos.
Der Wettbewerb findet längst online statt
Besonders im Maschinenbau konkurrieren Unternehmen heute nicht mehr nur mit dem Betrieb aus der Nachbarstadt. Auch große Konzerne, internationale Unternehmen und moderne Technologieunternehmen werben um dieselben Fachkräfte.
Und diese Unternehmen investieren oft seit Jahren in ihre Arbeitgebermarke.
Sie zeigen:
- ihre Teams
- ihre Projekte
- ihre Unternehmenskultur
- ihre Entwicklungsmöglichkeiten
regelmäßig online.
Dadurch entsteht Sichtbarkeit. Und Sichtbarkeit erzeugt Aufmerksamkeit. Wer hingegen online praktisch nicht existiert, wird häufig gar nicht erst wahrgenommen. Selbst wenn die eigentliche Arbeit vielleicht deutlich spannender ist.
Junge Fachkräfte erwarten moderne Kommunikation
Die Generation, die heute in den Arbeitsmarkt eintritt, ist mit digitalen Medien aufgewachsen. Sie ist es gewohnt, Informationen schnell und unkompliziert zu finden. Wenn eine Website veraltet wirkt, keine Inhalte aktuell sind oder ein Unternehmen online praktisch nicht sichtbar ist, entsteht schnell der Eindruck, dass auch intern vieles stehen geblieben ist.
Ob dieser Eindruck stimmt oder nicht, spielt dabei zunächst keine Rolle. Entscheidend ist, dass er entsteht. Und genau deshalb wird digitale Sichtbarkeit zunehmend zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor bei der Mitarbeitergewinnung.
Gute Arbeitgeber sichtbar machen, was sie ohnehin tun
Dabei müssen Industrieunternehmen nichts erfinden. Die meisten Betriebe leisten bereits hervorragende Arbeit. Sie verfügen über moderne Maschinen.
Sie bilden aus. Sie investieren in Mitarbeiter. Sie entwickeln spannende Projekte. Sie beschäftigen hochqualifizierte Fachkräfte.
Die eigentliche Aufgabe besteht oft nur darin, diese Realität sichtbar zu machen. Ob dieser Eindruck stimmt oder nicht, spielt dabei zunächst keine Rolle. Entscheidend ist, dass er entsteht. Und genau deshalb wird digitale Sichtbarkeit zunehmend zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor bei der Mitarbeitergewinnung.
Fazit von Takoma Digital
Die nächste Generation von Fachkräften entscheidet häufig digital, welche Unternehmen interessant wirken und welche nicht.
Dabei geht es nicht um Hochglanz-Marketing oder künstliche Inszenierungen. Es geht darum, die Realität des Unternehmens sichtbar zu machen.
Wer online Vertrauen schafft, erhöht die Chance, überhaupt in die engere Auswahl potenzieller Bewerber zu kommen.
Takoma Digital unterstützt CNC-Betriebe, Maschinenbauer und Industrieunternehmen dabei, sich als moderner Arbeitgeber zu präsentieren. Mit authentischen Einblicken, professionellem Content und einer klaren Arbeitgeberpositionierung helfen wir Unternehmen dabei, online sichtbar zu werden, damit die richtigen Fachkräfte überhaupt auf sie aufmerksam werden.
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